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Ulrich Arnswald / Anja Weiberg (Hrsg.).

Der Denker als Seiltänzer
Ludwig Wittgenstein über Religion, Mystik und Ethik


Mit Beiträgen von Joachim Schulte, Matthias Kroß, Dieter Mersch, Regine Munz u.a.
2001, 13 x 21 cm,    230 S., Br.,     ISBN 3-930450-67-4     EUR 19,80


Der Denker als Seiltänzer

Ludwig Wittgensteins Werk hat Anlaß zu unterschiedlichsten Interpretationen gegeben. Seine Philosophie bewirkte die Gründung verschiedener philosophischer Schulen. Nicht nur Vertreter der analytischen Philosophie berufen sich auf Wittgenstein, sondern ebenso Phänomenologen, Hermeneutiker, Kultur- und Sozialphilosophen, Anthropologen, Religionsphilosophen und Theologen. Obwohl Wittgensteins Werk in seinen Hauptmotiven gut untersucht ist, werden seine Gedanken zu Religion, Ethik und Mystik immer noch weitgehend vernachlässigt. Im vorliegenden Sammelband wird deshalb der Versuch unternommen, diese Gedanken - möglichst unvoreingenommen durch die Zugehörigkeit zu philosophischen Schulen - in breit gefächerter Form darzustellen und zu untersuchen. Dabei kommen die Autoren und Autorinnen zu durchaus unterschiedlichen Interpretationsergebnissen. Gemeinsam ist ihnen jedoch die Anerkennung des hohen Stellenwerts, den sie der Auseinandersetzung mit ethischen und religiösen Fragen im Werk Ludwig Wittgensteins beimessen.


Themen und Autoren des Bandes:

Ulrich Arnswald: Das Paradox der Ethik - "Sie läßt alles, wie es ist."

Wilhelm Beermann: Befreiung aus dem Käfig - Zur Entwicklung der Wittgensteinschen Ethik

John Churchill: Die Konvergenz von Gott, dem Selbst udn der Welt in Wittgensteins Tractatus

Liam Hughes: "Wenn es einen Wert gibt, der Wert hat, so muß er außerhalb alles Geschehens und So-Seins liegen."

Jens Kertscher: Der Sinn der Ethik und der ethische Sinn

Matthias Kroß: Die Grammatik der "Naturgeschichte" und die Aufgabe der Philosophie. Ethik und Wissenschaft nach Wittgenstein

Dieter Mersch: "Es gibt allerdings Unaussprechliches..." - Wittgensteins Ethik des Zeigens

Regine Munz: "Von mir kann ich nichts sagen. Ich lebe noch immer" - Ludwig Wittgensteins Schreiben im Ersten Weltkrieg

Genia Schönbaumsfeld: Wittgenstein über religiösen Glauben

Joachim Schulte: "Ich bin meine Welt"

Monika Seekircher: Wittgensteins "praktische Ethik" in seinen Briefen

Ilse Somavilla: Religion und Kunst in Wittgensteins Philosophieren: Parallelen und Unterschiede

Andrej Ule: Wittgensteins "Alles lassen, wie es ist"

Anja Weiberg: Philosophie und Leben


Zu den Herausgebern:

Ulrich Arnswald, geb. 1970, lehrt Volkswirtschaftslehre und Internationale Beziehungen u.a. in Heidelberg und Bruchsal. Er ist Autor zahlreicher Aufsätze zur Philosophie Wittgensteins sowie zur Hermeneutik Gadamers.

Anja Weiberg, geb. 1968, promovierte Wittgensteins Religionsphilosophie und Ethik. Gegenwärtig arbeitet sie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel zur Philosophie Wittgensteins und zu Problemen der Medizinethik.

   
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