Neuro Impact – die heutigen Neurowissenschaften und ihre Effekte (NINE)

 

Das NINE-Projekt untersucht zum einen aus einer wissenschafts- und technikreflexiven Perspektive solche Forschungsgebiete, die zwar das Forschen der Neurowissenschaften oder Neurotechnologien rezipieren und zum Gegenstand eigenlogischer Aneignung und des eigenen Arbeitens machen, allerdings selbst nicht genuin neurowissenschaftlicher, empirischer und beschreibender Natur sind. Für die Wissenschafts- und Technikreflexion des Forschungsprojekts sind zum anderen auch die Effekte der Neurowissenschaften außerhalb von Wissenschaft und Forschung von Interesse. Beide, die innerwissenschaftlichen und die außerwissenschaftlichen Auswirkungen der Neurowissenschaften und ihrer Anwendungen als Neurotechnologien, werden in einem jeweils komparativen Vorgehen untersucht. Die erste Projektphase gilt einem Vergleich der interdisziplinären wissenschaftlichen, methodischen und technologischen Aneignungsformen der Neuropoetik, der Neuroästhetik sowie der Neuroethik.

Wissenschaftliche Leitung: Dirk Hommrich (Heidelberg)

Projektbeteiligte: Elisabeth Gamer (Zürich), Christian Grüny (Witten/Herdecke), Guido Isekenmeier (Stuttgart), Jens Kertscher (Heidelberg), Hanne Loreck (Hamburg), Louise Röska-Hardy (Essen), Fabian Rohden (Lethbridge, CAN)

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